Reise nach Ruanda vom 30. Oktober bis 6. November 2017

Unser Club-Mitglied Jeanne Ndatirwa, Frau des ruandischen Botschafters, hatte für WIB-Mitglieder und Freunde eine wunderschöne und sehr interessante Reise in das "Land der tausend Hügel" organisiert.
Vor allem der Besuch bei den Berggorillas, die am Fuße der bis zu  4.500 Meter hohen Virunga- Vulkane in freier Wildbahn leben, wird uns unvergesslich bleiben. Nach einer Wanderung durch dichte Bambuswälder konnten wir den imposanten, aber friedlichen Tieren bis auf ein paar Schritte nahe kommen und ihr Familienleben eine Stunde lang beobachten.

Vollkommen anders zeigte sich die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt Ruandas im Akagera National Park im Osten des Landes. Während unserer Safari durch Savanne und Sümpfe sahen wir Elefanten, Giraffen, Zebras, Löwen, Warzenschwein-,  Affen- und Antilopenkinder, Krokodile, Flusspferde  sowie  eine farbenprächtige Vogelwelt.

Ein Aufenthalt an dem durch vulkanische Quellen gespeisten Kivu-See bot neben Erholung im Resort bei köstlichem landestypischen Essen die Möglichkeit zum Kontakt mit dem Leben der Einheimischen an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo.

Während der Reise hatten die internationalen Teilnehmer aber auch Gelegenheit, mehr über Kultur, Geschichte und Wiederaufbau Ruandas zu erfahren. Bemerkenswert sind Fleiß und Visionen seiner Einwohner, die das fruchtbare und klimatisch begünstigte Land intensiv landwirtschaftlich nutzen, aber auch konkrete Pläne zu dessen weiterer infrastruktureller Entwicklung haben.

Gespräche, aber auch der Besuch des Genozid-Mahnmals in Kigali, haben uns davon überzeugt, welche erheblichen Anstrengungen der ostafrikanische Staat unternimmt,  seine Vergangenheit aufzuarbeiten und eine gemeinsame Identität aller Bevölkerungsgruppen zu schaffen.

Unser herzlicher Dank geht an Jeanne Ndatirwa, die mit großem persönlichen Einsatz diese einmalige Reise ermöglicht hat und an alle anderen, die zum Gelingen der Reise beigetragen haben.