Reise am 26./27. April 2017 in das "Ursprungsland der Reformation" nach Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat die Gruppe "16 Bundesländer" anläßlich des 500. Reformationsjubiläums eingeladen, "die Wiege der Reformation" kennenzulernen. Wir haben die Lutherstädte Wittenberg, Halle und Eisleben besucht.

Zuerst betraten wir die Schloßkirche in Wittenberg durch die Thesentür, an die am 31.10.1517 die bekannten 95 Thesen angeschlagen wurden. Mit einem kurzen Orgelkonzert wurden wir begrüßt, woran sich eine Führung durch die Kirche und später durch die Altstadt anschloss. Auch die älteste Stadtkirche St. Marien, in der Martin Luther 30 Jahre lang predigte, stand auf unserem Programm. Nach der Einladung zum Mittagessen begleiteten uns Staatssekretär Dr. Michael Schneider und seine Gattin zum Lutherhaus, welches das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt ist.

Der Höhepunkt des Tages erwartete uns am Spätnachmittag im ASISI-360°-Panorama "Luther 1517": Eindrucksvoll hat Yadegar Asisi mit Hilfe einer Historikerin, die uns persönlich durch die Ausstellung führte, seine Vorstellungen zum damaligen Auftakt der Reformation umgesetzt. Dem Publikum werden die damaligen Ereignisse, die  von weltgeschichtlicher Bedeutung waren, in facettenreicher Weise nahegebracht. Luther wird in verschiedenen Situationen, vor allem aber auch als MENSCH und BÜRGER der damaligen Gesellschaft gezeigt.

Fasziniert haben wir die Fahrt zu unserem Hotel in Halle angetreten, wo wir am nächsten Morgen bei einem Stadtrundgang u.a.die "Marktkirche Unserer Lieben Frauen" und die eindrucksvolle Evangelische Marienbibliothek besuchten und einen Abstecher zum Händel-Haus machten, ehe wir in einem malerisch an der Saale gelegenen Restaurant zu Mittag aßen. Unsere Weiterfahrt führte uns nach Eisleben ins östliche Harzvorland. Dort besuchten wir das Geburts - und auch das Sterbehaus Martin Luthers, die zu den UNESCO-Weltkulturerbestätten gehören. Im historischen Rathaus empfing uns die Oberbürgermeisterin Frau Jutta Fischer mit ihrer Kulturchefin Ute Klopfleisch.

Bei Kaffee und Kuchen verabschiedeten wir uns anschließend und dankten vor allem der Protokoll-Abteilung der Staatskanzlei Magdeburg, die durch Frau Petra Penning vertreten war, für die hervorragende Planung dieser eindrucksvollen Entdeckungsreise auf den Spuren Martin Luthers.

1. Foto: Gruppe mit Staatsekretär Dr. Schneider und Bürgermeister Kirchner
2. Foto v.li.: Protokollchefin Petra Penning, Kanta Stanchina, Tone Korssund-Eichinger, OB Jutta Fischer, Conny Weihe, Pia Schwanke, Kulturchefin Ute Klopfleisch
3. Foto: Martin Luther und seine Ehefrau Katharina von Bora