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Konzerthaus und Umgebung

An einem sonnigen Morgen am 2. März 2026 haben die Mitglieder der Architekture-Gruppe sich in Berlins historischer Mitte auf dem Bebelplatz getroffen. Der Architekt Ulf Meyer hat uns die Platzgestaltung mit den historischen Gebäuden und modernen Ergänzungen beschrieben. Nach einem Abstecher zum lichtdurchfluteten Anbau des Deutschen Historischen Museums von I.M. Pei ging es über den Gendarmenmarkt zum Konzerthaus Berlin.

1821 von Schinkel als Theaterbau errichtet, wurde es im zweiten Weltkrieg bis auf die Grundmauern zerstört und lag lange brach. Anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins, als die Stadt noch durch die Mauer geteilt war, wurde das Gebäude als „Philharmonie des Ostens“ wieder aufgebaut. Alle Säle sind in Form und Farbgebung eine perfekte Adaption von Schinkels Original. Die einzige Ausnahme bildet der erst 2003 vom Dresdner Architekten Peter Kulka entworfene Werner-Otto-Saal. Mit dem modernen schwarzen Multifunktionssaal setzte der Architekt bewusst einen Kontrapunkt gegen die vorherige Kopie von Schinkel.