Israelische Botschaft

Zu ihrer ersten Veranstaltung in Berlin öffnete Laura Kam, die Gattin des neuen israelischen Botschafters, am 18. Januar 2018 ihre Türen für unsere Gruppe Botschaften und Residenzen.

Frau Kam führte uns persönlich ein und brachte uns die Geschichte der wundervollen Residenz nahe, die 1930 vom jüdischen Kommerzienrat Hermann Schöndorff erbaut wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte erwarb der Staat Israel 1998 die Villa als Botschafterresidenz und errichtete auf dem Gelände ebenfalls eine neue Botschaft, die weltweit Israels zweitgrößte Auslandsvertretung ist.

Sodann übergab sie das Wort an Herrn Uwe Westphal, Autor und Modejournalist, der uns eine Kostprobe seines Buches „Ehrenfried & Cohn“ gab. Das Buch beschreibt in Romanform die Geschichte der jüdischen Berliner Konfektionshäuser im Berlin der 30er Jahre stellvertretend für alle jüdischen Betriebe der Konfektionsbranche, die im Nationalsozialismus vernichtet wurden.

Im Anschluss an seine Lesung hatten wir Gelegenheit, mehr von ihm und dem Entstehen der Geschichte zu erfragen. Geduldig signierte er dann auch sein Buch, das auf deutsch und englisch erschienen ist und großen Anklang fand.

Ein herzliches Dankeschön an Laura Kam für diese bewegende Lesung, die interessanten Begegnungen und  die großzügige Bewirtung in ihrer herrlichen Residenz!