Reise nach Münster, 10. - 11. Dezember 2018 - Auf der Suche nach Spuren der Diplomatie - 370 Jahre Westfälischer Frieden

“Pax optima rerum“ (der Frieden ist das höchste Gut) das geflügelte Wort von Silius Italicus (römischer Politiker und Dichter um 25 A.D.) wurde das Motto des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 und unserer WiB-Reise nach Münster am 10. und 11. Dezember 2018. Wegen eines unerwarteten Streiks bei der Deutschen Bahn am 10. Dezember mussten alle Reiseteilnehmerinnen und die beiden Gruppenleiterinnen Mut und Flexibilität zeigen, damit die Reise dann doch noch mit Verzögerung wie geplant stattfinden konnte.

Die Gruppe Geschichte und Politik ist der Stadt Münster und insbesondere der Bürgermeisterin Wendela-Beate Vilhjalmsson dankbar für die kenntnisreiche und charmante Einführung zum Thema im Friedenssaal des Historischen Rathauses zu Münster und den anschließenden Empfang in der Rüstungskammer. Ebenso gilt ein besonderer Dank Herrn Dr. Gerd Dethlefs, dem Landeshistoriker des Museums für Kunst und Kultur, der im Saal des Friedens des Museums die Gruppe hervorragend in das heute noch aktuelle Thema „Der 30jährige Krieg“ einführte. Dieses komplexe Thema in einer Stunde den vielen Reiseteilnehmerinnen verschiedener Nationen verständlich nahe zu bringen, war eine wahre Meisterleistung. Im LWL-Museum für Kunst und Kultur blieb die Gruppe auch noch eine Weile vor dem schon oben genannten Zitat stehen:

"Der Friedenskongress

Das öffentliche Interesse am Kongress ist groß. Der Verhandlungsfortschritt sehr langsam. Die Diplomaten versuchen mit Kunst und Literatur die Öffentlichkeit von ihrem Friedenswillen zu überzeugen. Sprüche wie „pax optima rerum“ - der Frieden ist das höchste Gut - drücken die Friedenspflicht der Sieger aus.“


Trotz aller Widrigkeiten war der gemeinsame Ausflug nach Münster ein voller Erfolg. Das Thema regt auf Grund der Situation in Deutschland und Europa zum weiteren Nachdenken an.